Mentoringprogramm Konstanz
Mentoringprogramm Konstanz

Kommende Termine

  1. 05.10.2010, 18:30
    Mentorinnenstammtisch
  2. 04.11.2010, 10:00
    Jubiläumsfeier - 10 Jahre IBH
  3. 05.11.2010, 10:00
    Firmenmesse - Kontaktpunkt 10
  4. 09.11.2010, 16:00
    Infoveranstaltung Mentoring- Uni
Treffen

Treffen

Im Leitfaden zur Kooperation wird empfohlen, sich einmal im Monat persönlich zu treffen.
Damit diese Treffen ertragreich sind und die gemeinsame Zeit effizient genutzt werden kann, sollten sie vorbereitet werden. Diese Aufgabe fällt insbesondere der Mentee zu, denn sie ist in der Rolle der Wissbegierigen und bekommt damit die Chance, ihre Interesse in den Austausch einzubringen. Mit dieser Teilung der Aufgaben ist zudem beabsichtigt, die Arbeitsbelastung der Mentorin möglichst gering zu halten. Natürlich steht es auch ihr offen und wird begrüßt, wenn die Mentorin selbst die Initiative ergreift und ihre Vorstellungen von Themen und Verlauf der Begegnung einzubringt.

Was gibt es zu besprechen? Was möchte ich fragen? Diese Leitfragen helfen, sich klar darüber zu werden, welche Inhalte die Mentee im Verlaufe der Begegnung thematisieren möchte.

Um den Verlauf des Treffens schon etwas zu strukturieren, sollte sich die Mentee auch überlegen, welche Reihenfolge der Themen sinnvoll ist, wie viel Zeit zur Verfügung steht und welche Erwartungen sie an das Treffen hat.

Unter Umständen lohnt es sich, vorab eine Tagesordnung per Fax oder Email an die Mentorin zu übermitteln, damit auch sie ihrerseits die Möglichkeit hat, sich entsprechend auf die anstehenden Themen einzustellen.

Es empfiehlt sich, solche Verfahrensfragen miteinander abzusprechen. Hilfreich ist auch, wenn die Mentee die bei den Begegnungen getroffene Vereinbarungen protokolliert und das Ergebnisprotokoll der Mentorin zukommen lässt. So lassen sich Missverständnisse und Unstimmigkeiten vermeiden.

Zuviel Aufwand für ein einziges Treffen? Sicher erfordern diese Vor- und Nachbereitungen der Treffen etwas Zeit. Doch das ist Zeit, die sich lohnt. Zum einen werden die Begegnungen damit effizient gestaltet. Zum zweiten übt die Mentee eine Vorgehensweise ein, die in ihrem weiteren Berufsleben immer wieder notwendig sein wird. Die Treffen zwischen Mentorin und Mentee können insgesamt als Lernfeld angesehen werden, das über die fachlichen Themen hinaus geht. Beispielsweise kann die Mentee die Gesprächsführung während der Treffen übernehmen und damit gezielt einüben. Das regelmäßige Feedback der Mentorin hilft ihr, diese im Berufsleben wichtige Fähigkeit systematisch weiter zu entwickeln. Ob die gemeinsamen Gespräche so oder auch für das Einüben anderer Fähigkeiten genutzt werden sollen, steht natürlich jedem Mentoring-Tandem offen. In jedem Fall sollten die Regeln des Feedback geben und nehmen beachtet werden.